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Exhibitions

forthcoming

fluid minds | nicolás lamas

2 Mai - 5 Juli 2025

In fluid minds Nicolás Lamas proposes a speculative archaeology of the present, where the boundaries between matter, thought, and technology dissolve into a network of interdependent relations. Rather than offering a stable vision of the world, the works summon open systems – hybrid and in constant transformation.

For the exhibition space, the artist designs a processual display that moves between construction and decay: a fragile architecture reminiscent of an archaeological excavation site, where traces of civilizational development become visible. The exhibition unfolds as a landscape of cognitive tensions, where history condenses into geological strata, ruins converse with technological debris, and human identity is reconfigured in relation to invisible infrastructures and collective organisms. Within this environment, the works function as thought-devices: they activate connections, stretch concepts, and allow us to glimpse other possible forms of intelligence, memory, and coexistence.

Lamas presents knowledge not as linear accumulation but as sedimentation, erosion, and recomposition. In this framework, swarm intelligence – inspired by the collective behavior of social insects such as termites, ants, or wasps – emerges as a central metaphor for rethinking modes of cultural, technological, and biological production. In contrast to the modern ideal of the autonomous, rational, individual mind, the exhibition proposes a more porous subject: a temporal node within an expansive network.

With a heterogeneous materiality, ranging from bone remains to technological fossils and collaged photographs, Lamas questions the mechanisms of knowledge and historiography. In his works, intelligence is not understood as an isolated entity, but as an ecology shaped by interactions, encompassing various forms of knowledge and information storage that are not limited to humans. fluid minds offers a perspective on the world as a hybrid structure of matter, socialization, and overlapping temporalities.

The exhibition opens parallel to Gallery Weekend Berlin and is accompanied by an exhibition text by art historian, curator and author Dr. Luisa Seipp.

Opening | Berlin

Friday 2 May 2025
6 – 9 pm

The artist will be present

Special opening hours during Gallery Weekend Berlin
Saturday 3 May | 12 – 6 pm

Sunday 4 May | 12 – 6 pm

Artist Talk and Book Presentation
Saturday 12 July
4 pm

→ Exhibition text Archeologies of What is Coming Next Dr. Luisa Seipp

→ Press kit

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everything, entangled, all at once

2 Mai - 9 Mai - 5 Juli 2025
Munich

Anlässlich von Various Others 2025 präsentiert max goelitz in Zusammenarbeit mit alexander levy everything, entangled, all at once mit Julius von Bismarck, Anne Duk Hee Jordan und Haroon Mirza. Die Gruppenausstellung vereint Werke der Künstler:innen, die sich mit Prozessen der Veränderung, den Grenzen von Wahrnehmung und den Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt auseinandersetzen. Sie entwickeln Narrative, die Transformationen zeitlicher und ökologischer Strukturen ins Zentrum rücken und die Ambivalenz zwischen menschlicher Kontrolle und symbiotischer Beziehung herausstellen. Durch die Überlagerung synthetischer, technischer und organischer Materialien entstehen Arbeiten, die bestehende Ordnungen hinterfragen und Verborgenes erfahrbar machen.

Anne Duk Hee Jordan thematisiert die Wandelbarkeit von Materie und Identität in ökologischen Zusammenhängen. In der Videoinstallation Ziggy and the Starfish erforscht Jordan die Fluidität von Sexualität im Meer und deren Verbindung zum Klimawandel.

Haroon Mirza verbindet Licht, Klang und elektrische Impulse zu multisensorischen Kompositionen. Seine Werke thematisieren Energie als sich wandelnden Prozess und die Verflechtung physikalischer, technologischer und spiritueller Dimensionen.

Julius von Bismarck reflektiert in Werkserien wie OOOSB und We Were All Naked die Konstruktion von Naturbildern. Durch physische Eingriffe und Inszenierungen hinterfragt er Wahrnehmungsmuster und die Beziehung zwischen Kontrolle, Zufall und Transformation.

Die Ausstellung denkt Grenzen zwischen künstlicher und natürlicher Ordnung neu, stellt anthropozentrische Narrative in Frage und lenkt den Blick auf komplexe Kreisläufe. Der Titel everything, entangled, all at once verweist auf Donna Haraways Konzept des „Making Kin“, Karen Barads Theorie des „Entanglement“ und die Multiversumslogik aus dem Film „Everything Everywhere All at Once“ (2022) – eine Hommage an die Verwobenheit aller Dinge.


Anlässlich von Various Others lädt max goelitz Julius von Bismarck, Anne Duk Hee Jordan und alexander levy, nach München ein.

Opening
Freitag 9 Mai 2025

18 – 21 Uhr

Öffnungszeiten während dem Opening Weekend

Samstag 10 Mai | 11 – 17 Uhr
Sonntag 11 Mai | 11 – 17 Uhr

Screening Julius von Bismarck Irma to Come in Earnest 

Sonntag 11 Mai | 01.15 Uhr (Nachts)
im Rahmen von To Soon To Say – The Unconference
Hotel Bayerischer Hof 

→ Press kit

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KEY | lou jaworski

13 Februar - 17 April 2025
Munich

Für seine dritte Einzelausstellung in der Galerie schafft Lou Jaworski (*1981 in Warschau, PL) einen modellhaften Raum, indem er auf die Offenheit und transformative Kraft von Material verweist. In KEY werden marmorne Wandarbeiten mit geometrischen Einschreibungen zu digital abstrahierten Landschaften und skulpturale Ast- und Baumfragmente aus gegossenem Aluminium zu Momentaufnahmen von Möglichkeiten.


Jaworski bezieht sich dabei auf das antike Konzept von Hyle: ursprünglich aus der griechischen Philosophie stammend, bezeichnet Hyle Grundmaterie, die Ausgangspunkt für alles Formbare ist. Seine Werke charakterisieren einen Zustand, der sowohl als fertiges Objekt existiert als auch als Ausgangspunkt für neue Formen und Ideen dient. KEY – als Ausstellungstitel eine Referenz auf das K des Farbspektrums CMYK – zeigt eine Welt, in der die Formbarkeit des Materials nicht abgeschlossen ist, sondern die Werke als Speicher von Möglichkeiten verstanden werden. Jaworskis Arbeiten erscheinen wie 3D-Renderings, die den nächsten Schritt der Transformation bereits erahnen lassen.


In seiner neusten Werkgruppe wird Holz in Aluminium übertragen – einst geprägt durch Wachstum und Zeit – wird die Materialität zum Träger von Möglichkeiten und zum Erinnerungsspeicher. So wirken seine Skulpturen, wie skalierbare Entitäten, die sich stets neu denken lassen. In diesem Zustand des Potenzials, oder auch des scheinbar Unfertigen, betont Jaworski die grundlegende Offenheit von Materie und ihre Fähigkeit zur ständigen Neudefinition. Diese Beweglichkeit überträgt Jaworski auch in neue Intarsienarbeiten aus Marmor, die auf seiner Werkserie STRATOS (2022-2023) aufbaut und in denen Jahrtausende alte Maserungen auf präzise geometrische Formen treffen. Durch das Schneiden und Einlegen der Intarsien entstehen symbolische Bilder, die alleine durch die Verschiebung des Materials sichtbar werden. Hier öffnet Jaworski den Blick auf das Material als Speicher – die Streifen des Striato Olimpico Marmors erzählen von geologischen Prozessen, von Wasser, Druck und Zeit, während die eingelegten Geometrien neue Bedeutungen erschaffen: ein Rad als Symbol für Bewegung und Technologie, ein Kreis als Bild für das Kosmische und Wandel. 

Opening | München

Donnerstag 13 Februar 

18 – 21 Uhr

→ Ausstellungstext

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